16.02.2012 - Touristikamt Kur&Kultur Ottobeuren
Der Vorverkauf für die Ottobuerer Konzerte ist sehr erfolgreich angelaufen - vor allem für die Basilikakonzerte. Immerhin werden erstmals die zwei größten Messvertonungen der Musikgeschichte dargeboten.
Schon über die Hälfte der Karten verkauft
Der Vorverkauf läuft bereits seit einer Woche auf vollen Touren. Erwartungsgemäß wieder mit einer sehr guten Nachfrage, vor allem für die herausragenden Basilikakonzerte. Immerhin werden heuer erstmals die zwei größten Messvertonungen der Musikgeschichte dargeboten: Für die „Missa solemnis“ am 17. Juni und die „Messe h-Moll“ am 29. Juli sind schon über die Hälfte der Karten verkauft. Für die Rumänische Rhapsodie/Bruckner-Symphonie am 23. September gibt es noch eine größere Platzauswahl.
Nachdem die Restaurierungsarbeiten in der Basilika nun weitgehend abgeschlossen sind und das Gerüst abgebaut wurde, stehen dort wieder alle Plätze zur Verfügung. Rund 2.500 Gäste können sich also den hochkarätigen Musikgenuss der Basilika-Konzerte gönnen. Das Programm der Ottobeurer Konzerte umfasst neben den Basilika-Konzerten auch heuer wieder Aufführungen im festlichen Kaisersaal. Hier kommt Kammermusik in ihrer ganzen Vielfalt zur Geltung.
Karten gibt es im Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren, Marktplatz 14, D-87724 Ottobeuren, Tel.: +49(0)8332 / 921950 Fax: / 921992. E-Mail: konzerte@ottobeuren.de Internet: www.ottobeuren.de
BU: Rund 2500 Zuhörer können sich den hochkarätigen Musikgenuss der Basilika-Konzerte gönnen.
Basilika-Konzerte als Höhepunkte
2012 werden im Rahmen der Basilika-Konzerte in Ottobeuren erstmals die zwei größten Messvertonungen der Musikgeschichte in einer Saison dargeboten: Ludwig van Beethovens „Missa solemnis“ am 17. Juni, inszeniert vom MDR Sinfonieorchester Leipzig und dem MDR Rundfunkchor unter Leitung des Engländers Howard Arman und
Johann Sebastian Bachs „Messe h-Moll BWV 232“ am 29. Juli, inszeniert vom Bach Collegium und der Gächinger Kantorei Stuttgart unter Leitung des Kirchenmusikers Helmuth Rilling.
Die „Missa solemnis“, zwischen 1817 und 1823 komponiert, gilt als eines der bedeutendsten Werke Ludwig van Beethovens und repräsentiert den Höhepunkt seiner Schaffenskraft. In der mittlerweile 63-jährigen Geschichte der Ottobeurer Basilika-Konzerte erklingt die berühmte Messe zum sechsten Mal. Die „Messe h-Moll BWV 232“ nimmt im Leben Johann Sebastian Bachs eine Sonderstellung ein – denn ihre Entstehung erstreckt sich über den langen Zeitraum von 1724 bis 1748. Erst am Ende seines Lebens hat Bach die einzelnen Messeteile zusammengefügt, erst 85 Jahre nach seinem Tod wurde das Werk als Ganzes uraufgeführt. In der Ottobeurer Basilika wird die Messe zum zehnten Mal zu Gehör gebracht – dieses Mal von Helmuth Rilling, der damit seinen Abschied von Ottobeuren gibt und in den Ruhestand tritt.
BU: Helmuth Rilling gibt heuer seinen Abschied von Ottobeuren.
Kammermusik in ihrer ganzen Vielfalt
Kammermusik in ihrer ganzen Vielfalt kommt in den Konzerten im festlichen Kaisersaal zur Geltung. Den Auftakt bildet ein Opernabend mit Christina Baader am 17. Mai. Auch die „Klassik für Kinder“ und die Konzerte „Jugend musiziert“ haben hier ihren Platz. Von der Jungen Philharmonie Schwaben über „Quadro Nuevo“ bis hin zum Kammerchor der California State University – im Kaisersaal ist Internationalität und Vielseitigkeit angesagt.
Für alle, die ein ganzes Wochenende voller Musikgenuss erleben möchten, bieten sich die Pauschalarrangements an. Zum Beispiel „Ein klassisches Wochenende im Allgäu“ mit vier Übernachtungen inklusive Frühstück, einem Kammerkonzert, einem Basilika-Konzert, einem Orgelkonzert und weiteren Extras wie einer Führung durch die Basilika.
BU: Kammermusik in ihrer ganzen Vielfalt kommt im festlichen Kaisersaal zur Geltung.
Deutsch-Rumänische Begegnung
Es gehört zum Wesen der Ottobeurer Konzerte, dass sie von Zeit zu Zeit mit internationalen Begegnungen verbunden werden. In diesem Jahr kommt es zu einer Deutsch-Rumänischen Liaison am 22./23. September: Am Beginn des Konzertes am Sonntag steht die Rumänische Rhapsodie Nr. 2 D-Dur op. 11 des 1955 verstorbenen Komponisten George Enescu. Mit dieser Hommage an seinen berühmten Namensgeber lässt das George Enescu Philharmonie Orchester Bukarest die Seele seines Landes aufleuchten. Im Anschluss dirigiert Horia Andreescu Anton Bruckners „Symphonie Nr. 6“ – und stellt damit den europäischen Geist in den Vordergrund. Damit zeigen die Ottobeurer Konzerte wieder einmal: Musik verbindet Völker, Musik ist international.
Karten gibt es im Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren, Marktplatz 14, D-87724 Ottobeuren, Tel.: +49(0)8332 / 921950 Fax: / 921992. E-Mail: konzerte@ottobeuren.de Internet: www.ottobeuren.de
BU: Die Basilika gibt den Rahmen für internationale Begegnungen.
V.i.S.d.P.:
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Peter Kraus
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