Timeline für Pages
Die Timeline für Pages
Wie zu erwarten, bekommen Facebookseiten auch das Design der privaten Profile. Verpflichtend wird der neue Look
ab 30. März 2012. Schon jetzt kann man auf das neue Design wechseln.
Für Seitenbetreiber haben wir hier die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.

Neu: Titelbild
Der visuelle Aufmacher der Seite. Die maximale Bildgröße beträgt 851 x 315 Pixel.
Für das Bild gelten Guidelines. Folgende Punkte sind nicht erlaubt:
• „Preise oder Kaufinformationen, z. B. „40% Nachlass“ oder „Auf unserer Webseite herunterladen“.
• Kontaktinformationen wie Internetadresse, E-Mail, Postadresse oder andere Informationen aus dem Infobereich.
• „Referenzen zu den Elementen der Nutzer-Schnittstellen“, also z. B. „Gefällt mir“ oder „Teilen“ sowie andere Facebook-Funktionen
• Handlungsaufrufe wie „Jetzt kaufen“ oder „Erzähle deinen Freunden davon“
• Alle Titelbilder sind öffentlich, das bedeutet, dass jeder, der deine Seite besucht, das von dir gewählte Bild sehen kann. Titelbilder dürfen nicht falsch, irreführend oder zu viel versprechend sein. Außerdem dürfen sie nicht die geistigen Eigentumsrechte Dritter verletzen. Du darfst Nutzer nicht ermutigen oder einen Anreiz kreieren, dein Titelbild in ihre persönlichen Chroniken hochzuladen.“
Kurios: In der deutschen Ausgabe des Hilfebereichs findet sich ein Übersetzungsfehler, der aus einem „may not“ ein „dürfen“ macht und somit die obigen Verbote ausdrücklich erlaubt.
Wie groß ist das Profilbild
Das Profilbild sollte auf eine Größe von 180x180 Pixel getrimmt sein und dafür geeignet sein, dass das 32x32 Pixel große Thumbnail-Bild daraus erzeugt werden kann. Denn letzteres repräsentiert das Unternehmen bei allen Aktivitäten auf Facebook.
Neu: Apps bis zu 810 Pixel breit
Fotos, „Gefällt mir“-Angaben und Anwendungen erscheinen oben auf der Seite. Fotos an erster Stelle. Die Reihenfolge aller anderen Elemente lässt sich ändern, so dass die Nutzer das Wichtigste zuerst sehen. Es können maximal 12 Anwendungen untergebracht werden.
Individuell programmierte Apps erscheinen also dort oben ebenfalls mit einem App-Image, das die Maße von 117x74 Pixel hat. Neu ist auch, dass Entwickler nun die App-Breite auf “Narrow” (520px) or “Wide” (810px) unter “Edit App” einstellen können.

Timeline und Meilensteine
Manche Unternehmen wie die New York Times haben bereits ihre Firmengeschichte hinterlegt, mit Meilensteinen usw. Es können also Ereignisse aus der Vergangenheit in der Timeline gepostet werden. Neu ist auch eine Art „Top-Meldung der Woche“, die stets ganz oben auf der Timeline erscheint. Hier werden sich dann wohl Hinweise auf laufende Aktionen oder Promotions wiederfinden. Zusätzlich können Beiträge noch mit dem Stern-Icon hervorgehoben werden, so dass sie zweispaltig laufen. Mit dem Stift-Symbol lassen sich Beiträge bearbeiten. Wirklich gelungen ist die Wirkung, die nun gepostete Fotos entfalten können.
Neu: Freischalten von Beiträgen
Neu ist auch die Option, dass Beiträge von anderen durch einen Administrator der Seite freigeschaltet werden müssen. Alle Beiträge sind also zunächst für die Timeline der Facebook-Seite verborgen. Sie werden erst sichtbar, sobald ein Admin im Aktivitätenprotokoll den Beitrag für die Timeline freigibt.

Neu: Nachrichten an den Admin
Oben rechts unterhalb des Titelbildes findet sich ein neuer Button „Nachricht“. Damit kann man dem Administrator der Seite eine Nachricht senden, die dieser im neu gestalteten Admin-Bereich sieht. Allerdings kann diese Funktion auch in den Einstellungen der Seite deaktiviert werden.
Neu: Verwaltungsbereich
Auf den ersten Blick bringt auch der neue Verwaltungsbereich der Seite Vorteile. Denn dort kann nun direkt auf alle Aktivitäten von anderen reagiert werden, ohne viel Verlinkung.
Fazit:
Alles in allem positiv. Einziges Manko: die Darstellung der Anwendungen wirkt etwas unreif. Durch die Verlinkung der Apps auf neue Seiten, die die übliche Facebook-Darstellung verlassen, "fremdeln" die Anwendungsseiten sehr. Insgesamt nähern sich Facebook-Seiten immer mehr an kleinen Webseiten an. Ob sich dies positiv auswirkt, bleibt abzuwarten. Auch die Übersichtlichkeit der ehemaligen Pinnwand leidet etwas zu Gunsten der Timeline.











