Timeline für Pages

in Allgemein von Sebastian Pflederer am 29.02.2012 16:47  |  Kommentare: 3| Eintrag kommentieren

Die Timeline für Pages

Wie zu erwarten, bekommen Facebookseiten auch das Design der privaten Profile. Verpflichtend wird der neue Look
ab 30. März 2012. Schon jetzt kann man auf das neue Design wechseln.

Für Seitenbetreiber haben wir hier die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.

Timeline von Walmart


Neu: Titelbild
Der visuelle Aufmacher der Seite. Die maximale Bildgröße beträgt 851 x 315 Pixel.
Für das Bild gelten Guidelines. Folgende Punkte sind nicht erlaubt:
• „Preise oder Kaufinformationen, z. B. „40% Nachlass“ oder „Auf unserer Webseite herunterladen“.
• Kontaktinformationen wie Internetadresse, E-Mail, Postadresse oder andere Informationen aus dem Infobereich.
• „Referenzen zu den Elementen der Nutzer-Schnittstellen“, also z. B. „Gefällt mir“ oder „Teilen“ sowie andere Facebook-Funktionen
• Handlungsaufrufe wie „Jetzt kaufen“ oder „Erzähle deinen Freunden davon“
• Alle Titelbilder sind öffentlich, das bedeutet, dass jeder, der deine Seite besucht, das von dir gewählte Bild sehen kann. Titelbilder dürfen nicht falsch, irreführend oder zu viel versprechend sein. Außerdem dürfen sie nicht die geistigen Eigentumsrechte Dritter verletzen. Du darfst Nutzer nicht ermutigen oder einen Anreiz kreieren, dein Titelbild in ihre persönlichen Chroniken hochzuladen.“

Kurios: In der deutschen Ausgabe des Hilfebereichs findet sich ein Übersetzungsfehler, der aus einem „may not“ ein „dürfen“ macht und somit die obigen Verbote ausdrücklich erlaubt.


Wie groß ist das Profilbild
Das Profilbild sollte auf eine Größe von 180x180 Pixel getrimmt sein und dafür geeignet sein, dass das 32x32 Pixel große Thumbnail-Bild daraus erzeugt werden kann. Denn letzteres repräsentiert das Unternehmen bei allen Aktivitäten auf Facebook.


Neu: Apps bis zu 810 Pixel breit
Fotos, „Gefällt mir“-Angaben und Anwendungen erscheinen oben auf der Seite. Fotos an erster Stelle. Die Reihenfolge aller anderen Elemente lässt sich ändern, so dass die Nutzer das Wichtigste zuerst sehen. Es können maximal 12 Anwendungen untergebracht werden.
Individuell programmierte Apps erscheinen also dort oben ebenfalls mit einem App-Image, das die Maße von 117x74 Pixel hat. Neu ist auch, dass Entwickler nun die App-Breite auf “Narrow” (520px) or “Wide” (810px) unter “Edit App” einstellen können.

App von Walmart


Timeline und Meilensteine
Manche Unternehmen wie die New York Times haben bereits ihre Firmengeschichte hinterlegt, mit Meilensteinen usw. Es können also Ereignisse aus der Vergangenheit in der Timeline gepostet werden. Neu ist auch eine Art „Top-Meldung der Woche“, die stets ganz oben auf der Timeline erscheint. Hier werden sich dann wohl Hinweise auf laufende Aktionen oder Promotions wiederfinden. Zusätzlich können Beiträge noch mit dem Stern-Icon hervorgehoben werden, so dass sie zweispaltig laufen. Mit dem Stift-Symbol lassen sich Beiträge bearbeiten. Wirklich gelungen ist die Wirkung, die nun gepostete Fotos entfalten können.

Neu: Freischalten von Beiträgen
Neu ist auch die Option, dass Beiträge von anderen durch einen Administrator der Seite freigeschaltet werden müssen. Alle Beiträge sind also zunächst für die Timeline der Facebook-Seite verborgen. Sie werden erst sichtbar, sobald ein Admin im Aktivitätenprotokoll den Beitrag für die Timeline freigibt.

Freischalten von Beiträgen


Neu: Nachrichten an den Admin
Oben rechts unterhalb des Titelbildes findet sich ein neuer Button „Nachricht“. Damit kann man dem Administrator der Seite eine Nachricht senden, die dieser im neu gestalteten Admin-Bereich sieht. Allerdings kann diese Funktion auch in den Einstellungen der Seite deaktiviert werden.

Neu: Verwaltungsbereich
Auf den ersten Blick bringt auch der neue Verwaltungsbereich der Seite Vorteile. Denn dort kann nun direkt auf alle Aktivitäten von anderen reagiert werden, ohne viel Verlinkung.

Fazit:
Alles in allem positiv. Einziges Manko: die Darstellung der Anwendungen wirkt etwas unreif. Durch die Verlinkung der Apps auf neue Seiten, die die übliche Facebook-Darstellung verlassen, "fremdeln" die Anwendungsseiten sehr. Insgesamt nähern sich Facebook-Seiten immer mehr an kleinen Webseiten an. Ob sich dies positiv auswirkt, bleibt abzuwarten. Auch die Übersichtlichkeit der ehemaligen Pinnwand leidet etwas zu Gunsten der Timeline.

Timeline für alle

in Allgemein von Sebastian Pflederer am 27.01.2012 08:00  |  Kommentare: 8| Eintrag kommentieren

Seit einiger Zeit kann man sich für sein privates Facebook-Profile ein neues Design zulegen, die groß angekündigte Timeline. Wer dieser Tage switcht, hat sieben Tage Zeit, sich mit dem neuen Look und Aufbau seiner "Lebenschronik" vertraut zu machen. Dann ist sie live. Bis dahin kann man aufräumen: jeder Eintrag in der Timeline, Posts, Aktivitäten usw. können verborgen oder entfernt werden. Andererseits können Inhalte, die in der Vergangenheit liegen, insbesondere "Lebensereignisse", nachträglich untergebracht werden.

7-Tages-Frist

Wer beispielsweise am 26.01. auf www.facebook.com/timeline das neue Design übernimmt, hat bis zum 2. Februar Zeit, alles so einzustellen, bis es passt. Wer möchte kann die Timeline aber auch vorher schon live schalten. Wann alle anderen, die nicht freiwillig wechseln, das neue Profil bekommen, ist unklar. Von offizieller Seite hieß es im Facebook-Blog am 24. Januar „Over the next few weeks, everyone will get timeline“. 


7 Tage Zeit für die Umstellung zur Timeline.


Auf www.facebook.com/timeline hat Facebook Informationen platziert. Hier lässt das neue Design schon jetzt live schalten. Das Video dort findet sich seit geraumer Zeit auch auf der Login-Seite www.facebook.com. Es zeigt, welchen Mehrwert sich Facebook von der Neuerung verspricht.


Änderungen:


Tagebuch – in der Timeline sind alle Aktivitäten und Inhalte des Users jetzt chronologisch geordnet. Wer möchte kann seine ganze Lebensgeschichte darstellen. Je weiter Aktivitäten in der Vergangenheit liegen, desto stärker scheint Facebook diese zeitlich zusammenzufassen. So erscheint nicht jeder Gefällt-mir-Klick einzeln in der Timeline sondern kompakt als Box beispielweise für den Monat Dezember 2011. An den Datenschutzeinstellungen wird bei der Umstellung nicht gedreht. Alle Einstellungen des alten Designs werden übernommen.

Titelbild – neben dem Profilfoto, das weiterhin neben jedem persönlichen Beitrag erscheint, kann ein großes Titelbild ins Profil geladen werden. Dies nutzen schon jetzt einige zur kreativen Selbstdarstellung . Beispiele finden sich hier:
http://allfacebook.de/timeline/galerie-15-kreative-timeline-hacks

Timeline auf Hochglanz bringen – Alle Einträge in der Timeline lassen sich verbergen oder größer darstellen. Größer heißt, dass ein Beitrag über beide Seiten der Zeitachse läuft und nicht nur links oder rechts davon. Fotos entfalten da eine ganz andere Wirkung.

Apps - Seit Oktober 2011 hat Facebook eine Reihe von Applikationen wie tripadvisor, foodspotting usw. genannt, die in der Chronik eingebunden sind. Wenn man beispielsweise mit spotify ein Liedchen hört, soll in der Timeline automatisch ein Ticker laufen „XYZ hört ABC auf Spotify“... (Spotify ist allerdings im deutschsprachigen Raum noch nicht verfügbar). Echt-Zeit-Aktualisierung nennt sich das. Dafür bekommen Apps in der Timeline eine eigene Ticker-Box. Freunde können dort mit einem Klick den Song ebenfalls mithören. Die Apps dienen als Referenz für eine neue Klasse an Applikationen: die Social Apps.

Timeline für Facebook-Fan-Pages?
Wann die Umstellung des neuen Designs für Facebook-Pages kommt, steht noch in den Sternen. Dass sie kommt, ist jedoch wahrscheinlich. Denn Facebook hat mit Regelmäßigkeit Änderungen an den privaten Profilen auch auf die öffentlichen Seiten übertragen.
http://mashable.com/2011/12/15/facebook-timeline-pages-for-brands/
Wie das neue Design bei Unternehmensseiten aussehen könnte, sieht man hier:
http://blog.mad4flash.com/2011/09/facebook-timeline-a-sneak-peak-at-like-pages/

Gewinnspiele auf Facebook – zielgruppenorientiert und nachhaltig anlegen

in Allgemein von Sebastian Pflederer am 19.08.2011 12:11  |  Kommentare: 7| Eintrag kommentieren

Ein probates Instrument, um die Frequenz auf Facebook-Unternehmensseiten zu erhöhen, sind Gewinnspiele. Bei deren Planung sind zwei Dinge wichtig: erstens muss das Gewinnspiel zum Unternehmen und zweitens zur Zielgruppe passen. Das berühmt-berüchtigte „Werde Fan und gewinne ein i-Phone“ sorgt zweifelsfrei für mächtig viele Klicks auf den „Gefällt mir – Button“. Der wertvolle Fan ist aber der, dem die Produkte des Unternehmens gefallen und der künftig im Dialog und interaktiv dem Unternehmen treu bleibt. Stichwort Viralität und Absatzförderung. Bei Fans, die auf Posts oder sonstige Aktionen der Facebookseite nicht reagieren, ebbt die virale Welle sofort ab. Klicken sie aber „gefällt mir“ oder posten etwas, schwimmt die Info flugs weiter in den Freundeslisten.


Man halte fest: Masse ist nicht gleich Klasse!


Im Falle des ****S-Hotels Rübezahl aus Schwangau wurden deswegen ein paar „Hürden“ aufgebaut, um bloße „Schnäpchenjäger“ abzuhalten. So müssen die Gewinner ihr Feedback zum Hotel abgeben, das wiederum auf Facebook oder dem hoteleigenen Blog veröffentlicht wird. Damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Qualitätssicherung plus erweiterte Storyline für die Promotion. Auch müssen sich alle Teilnehmer bereit erklären, dass auf ihrer persönlichen Pinnwand ein Post in ihrem Namen erfolgen darf. Das dient der Verbreitung der Aktion:
„Daumen drücken! Mit etwas Glück gewinne ich einen traumhaften Urlaub bei Schloss Neuschwanstein, im ****S-Hotel Rübezahl.“


Zusätzlich erklären sich die Teilnehmer bereit, dass das Hotel über einen Newsletter über neue Aktionen usw. informieren darf, natürlich mit der Möglichkeit diesen wieder abzubestellen. Philosophie der Hotelführung ist seit jeher, dass man mit Qualität überzeugen möchte, dass aber die volle Bandbreite an Marketingkanälen genutzt werden sollte, um auf das Hotel überhaupt aufmerksam zu machen. Auch Facebook ist so ein Kanal.


Gewinnspiele müssen den Facebook-Promotions-Richtlinien entsprechen. Leider finden sich immer noch unzählige regelwidrige Promotions, Gewinnspiele und Rabattaktionen. Echte Konsequenzen scheint dies (noch) nicht zu haben, nur vereinzelt ist von Sanktionen seitens Facebook zu erfahren, etwa vorübergehende Sperrungen. Die immer noch geduldeten Verstöße bringen korrekt konzipierte Promotions einen Wettbewerbsnachteil: denn diese sind aufwendiger abzuwickeln und damit kostenintensiver. Beispielsweise ist es verboten, dass Fans automatisch an Verlosungen etc. teilnehmen, d.h. unter allen Fans fröhlich verlost wird und neue Mitspieler nur auf „gefällt mir“ drücken müssen, um dabei zu sein. Stattdessen ist eine Handlung des Facebookers erforderlich, mit der er aktiv seine Einwilligung zur Teilnahme bestätigt. Irgendwo herrscht schon das Gefühl vor, dass man als ehrlicher Promotion-Konzepter noch der Dumme ist. Angeblich soll Facebook aber an halbautomatisierten Verfahren arbeiten, die diesem Treiben ein Ende setzen soll. Wir sind gespannt!
Die Guidelines schreiben auch vor, dass ein Gewinnspiel extern oder in einer individuellen Applikation umgesetzt werden muss, was einiges an technischem Know-How erfordert.

Wichtig bei der Konzeptionierung und Programmierung der Hotel-App war auch die Installierung einer „Fan-Gate“, die eingesetzt wird, um Fans der eigenen Seite exklusiven Inhalt, wie im Fall des Hotels die Chance auf einen Freiaufenthalt, zu ermöglichen.

Begrüßungsseite für Nicht-Fans auf dem Gewinnspiel-Reiter:

App-Eintrag für Nicht-Fans


Gewinnspiel-Startseite für Fans:

Gewinnspiel-Startseite für Fans


Kurz nach Live-Schaltung des Gewinnspiels blieb es erst ruhig. Doch schon der erste Pinnwand-Eintrag auf der Hotelseite brachte den Ball ins Rollen. Innerhalb von ein paar Tagen stieg die Anzahl der Fans von 240 auf 390.

Mehr Fans durch Gewinnspiel


Momentan scheint der erste Ansturm auf das Gewinnspiel abgeebbt zu sein. Aber das Schöne an Social Media ist, dass man immer viele Möglichkeiten hat, auf etwas aufmerksam zu machen, beispielsweise über die Facebook-Seiten im eigenen Netzwerk, Werbeanzeigen auf Facebook, aber auch in der „analogen“ Welt.

Wie poste ich mit meiner Fanpage auf einer anderen Facebook-Seite?

in Allgemein von Sebastian Pflederer am 21.04.2011 16:49  |  Kommentare: 18| Eintrag kommentieren

In unserem heutigen Beitrag gibt es ein kleines Manual. Es zeigt Schritt für Schritt, wie man im Namen seiner Fanseite auf der Pinnwand einer anderen Seite einen Eintrag posten kann. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man meldet sich als Seite an oder verwendet den guten alten @mention-Button. Wir zeigen, wie die erste Variante funktioniert, die zwar schon seit über vier Wochen verfügbar ist, aber immer mal wieder zu Fragen führt.

Facebook als Seite verwenden

Schritt 1:
Nach dem Login bei Facebook wechselt man in den Reiter „Konto“ und klickt auf den Punkt „Facebook als Seite verwenden“.

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Schritt 2:
Nach dem Mausklick öffnet sich ein Pop-Up mit der Liste der Seiten, deren Administrator man ist. Hier ist einfach die Seite mittels dem Button "wechseln" auszuwählen, in deren Namen man auf Facebook interaktiv werden möchte.

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Schritt 3:
Nach dem Klick landet man auf der Startseite seiner Fanpage und ist mit diesem Avatar auf Facebook unterwegs. Jetzt kann man auf eine beliebige Seite gehen, auf der man an die Pinnwand schreiben möchte. Genau wie bei privaten Profilen muss man jedoch erst auf den „Gefällt mir“-Button der Seite klicken, bevor man seinen Post platzieren kann.

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Der Pinnwandeintrag erscheint dann mit dem Pagenamen und Profil-Logo seiner Seite und nicht mit dem des privaten Profils.

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Die Seite, die man "geliked" hat, wird auf der eigenen Fanpage zu den “Gefällt mir“-Seiten hinzugefügt. Zusätzlich wird der Pinnwandeintrag unter „Neueste Aktivitäten“ auf der eigenen Seite angezeigt. Um wieder zu seinem privaten Profil zurück zu kehren oder unter dem Namen einer anderen Seite loszulegen, geht es wieder in den Menüreiter "Konto". Ein Klick auf den eigenen Profilnamen und man ist wieder als Privatperson auf Facebook unterwegs.


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Facebook revolutioniert Facebook-Pages

in Allgemein von Sebastian Pflederer am 11.02.2011 09:43  |  Kommentare: 9| Eintrag kommentieren

Heute Nacht gab es Post von Facebook an die Administratoren von Facebook-Seiten mit einer „besonderen Ankündigung“: Design und viele Features für Facebook-Seiten werden erneuert. Ab heute kann man, allerdings unumkehrbar, auf den neuen Look umstellen. Alle anderen Seiten „erhalten am 10. März automatisch die neue Version“. 

Post von Facebook

Es handelt sich um den wohl umfassendsten Relaunch von Facebook-Pages.

Hier sind einige Neuerungen aufgeführt:


Das Design wird an das Layout der privaten Profilseiten angeglichen. Die Navigation wandert nach links. Eine Bildergalerie läuft oben über den Seitenkopf. Die Fan-Box ist weg, Profilbilder sind jetzt nur noch maximal 180 Pixel breit. Neu ist zudem, dass sich die Kategorie der Seite ändert lässt.


Ein lang ersehntes Feature für Administratoren wurde ebenfalls implementiert. Als Admin kann man sich jetzt benachrichtigen lassen, sobald mit einer ihrer Seiten interagiert wird, also beispielsweise ein Fan an die Pinnwand postet. Zudem können Administratoren jetzt aus dem Schatten treten und sich als Admin der Seite anzeigen lassen. Neu für Seitenverwalter ist auch, dass sie jetzt auswählen können, ob sie als Unternehmensseite oder persönlich auf Facebook aktiv sind. Als Page eingeloggt hat man auf der Startseite ein Newsfeed wie im privaten Profil, in dem alle Meldungen von Seiten angezeigt werden, die man als Favorit zu seiner Page hinzugefügt hat.


Pages werden Accounts, die wohl revolutionärste Änderung. Fanseiten können jetzt wie Personen auf Facebook unterwegs sein. Sie können „Fan“ anderer Seiten werden und Kommentare hinterlassen.
Das brandaktuell Manual von Facebook für die Erstellung von Pages findet sich hier:

http://www.box.net/shared/9e5jiyl843

Es bleibt spannend!

Qualitätssicherung und Umsatzsteigerung durch Publikumsbewertung

in Tourismus von Gabriele Saremba am 02.02.2011 08:40  |  Kommentare: 8| Eintrag kommentieren

Studien belegen, dass sich mittlerweile 87 % (Quelle: comScore) der Gäste aufgrund von Online- Hotelbewertungs-Portalen für eine Unterkunft entscheiden - Tendenz steigend!
Keine Frage - Online-Bewertungen haben sich zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel sowohl für Hoteliers als auch für ihre Gäste entwickelt. Angeblich garantiert eine Weiterempfehlungsrate auf HolidayCheck zwischen 95 % und 100 % eine höhere Buchungsrate und somit ein Umsatzplus. Im Gegensatz dazu beginnen die Gäste erfahrungsgemäß sogar zu stornieren, sobald die Weiterempfehlungsrate unter 70 % sinkt.

Damit steigt die Notwendigkeit, den Dialog mit den Anbietern von Online-Hotelbewertungen zu intensivieren, um die Verlässlichkeit der Bewertungen zu erhöhen und noch mehr wechselseitige Vorteile zu realisieren. Dazu zählt eine Mindestanzahl von Bewertungen, eine Mindestanzahl von Berichtszeiträumen und einen Berechnung von Notendurchschnitten und Ranglisten. Darüber hinaus sollten die Bewertungsplattformen ihre eigenen Geschäftsprozesse dahingehend optimieren, dass Manipulationen (weitestgehend) ausgeschlossen sind und eine Transparenz und klare Darstellung der offiziellen Hotelsterne gewährleistet sind.
Nur wenn die Bewertungen authentisch und glaubhaft sind, sind sie für Kunde und Anbieter ein verlässliches Entscheidungskriterium und Handlungsinstrument. Das wiederum befördert die Qualitätssteigerung der Unternehmen und in Folge ihre Umsatzsteigerung. Laut einer Fallstudie soll die Umsatzsteigerung von Hotels bei einer dauerhaft hohen Weiterempfehlungsrate bei 1.200 Euro pro Bett ( Sommer) liegen.

HolidayCheck Awards und TOPHOTELS
Ein Blick auf das deutsche Bewertungsverhalten auf Holidaycheck zeigt – Die Deutschen sind KEIN Volk von Nörglern und Meckerern: Von 590.000 Hotelbewertungen auf HolidayCheck 2010 waren 85,6 Prozent positiv. Nur 14,4 Prozent der Bewerter hatten etwas auszusetzen und rieten anderen Urlaubern von einem Besuch desselben Hotels ab. Jährlich ermittelt HolidayCheck die beliebtesten Hotels von Urlaubern und zeichnet 2011 bereits zum sechsten Mal in Folge die weltweit besten 99 Hotels in zehn Kategorien mit ihrem HolidayCheck Award aus. Top in den Augen von ehemaligen Urlaubern sind Hotels in Deutschland: Zehn Hotels werden mit einem Award belohnt. Deutschland ist damit das einzige Land, das in jeder Kategorie einen Gewinner verzeichnen kann. In Italien gibt es neun Gewinner, jeweils acht Awards gehen nach Ägypten, Griechenland, Österreich und in die Türkei.
Ganz neu hat das Bewertungsportal zusätzlich einen Publikumspreis, den HolidayCheck TOP HOTEL 2011 eingeführt. Damit sollen die Hotels in den verschiedenen Regionen ausgezeichnet werden, die im Jahr 2010 bei ihren Gästen besonders beliebt waren.
Best Practice:
Zu den weltweit 332 ausgezeichneten Hotels zählt FREUND-DAS HOTEL UND SPA-Ressort, im hessischen Oberorke. Dort freut man sich besonders über die neue Auszeichnung, da das Haus 2010 bereits den begehrten Sonderaward für Unterhaltung und Sport verliehen bekam. „Die Anerkennung wiegt doppelt schwer, da sie sich ausschließlich auf die Hotelbwertung von Reisenden stützt“, weiß Rosalinde Freund, Inhaberin des Hauses. Geschäftsführer Hubertus Trageser weist indes darauf hin, dass das Ergebnis auf 420.000 Hotelbewertungen in insgesamt 103.000 bewerteten Hotels beruht. FREUND nimmt die Bewertungsplattform als klassisches Benchmarkinstrument, zur Qualitätssicherung und –steigerung und als klassischen Vertriebskanal in der Kundenbindung wahr und teilt diese Einschätzung mit Kollegen im Viersterne-Superior-Bereich.

Grüner Wind im Blätterwald

in Allgemein von Sebastian Pflederer am 16.11.2010 10:32  |  Kommentare: 0| Eintrag kommentieren

Die News ist gemeinhin ein Schlüsselelement für jede Pressemitteilung. Allerdings stürmen täglich eine ganze Menge Meldungen auf die Journalisten ein. Jede Headline rudert mit den Armen und ruft „Hiiiieeeer, ich bin wirklich wichtig!“. Denn jede platzierte Mitteilung kostet Geld und der Kunde erwartet Präsenz in den Medien. Doch ob etwas richtig Wind macht oder nur als laues Lüftchen durch den Blätterwald zieht, entscheiden die Redaktionen. Aber eben nicht nur.

Denn auch dort lebt man nicht nur von Luft und Liebe allein: Die Ware der Journalisten ist die Aufmerksamkeit ihrer Leser. Was die Menschen bewegt, was aktuell diskutiert wird, darüber wird berichtet. Also suchen die Antennen der Journalisten auf bestimmten Frequenzen: nach dem Neuen, dem interessanten Einblick, den Pionieren und Trends. Der Psychologe würde sagen: die Wahrnehmung der Ressorts ist selektiv.

Prima ist es natürlich, wenn man auf so einer Aufmerksamkeitswelle, die durch die Medienlandschaft rollt, oben mit schwimmen kann. So geschehen bei einer Pressemitteilung des Biohotels Eggensberger bei Füssen. Thema: Wie man zum CO2-neutralen Hotel wird. Das passte perfekt zur heiß diskutierten Atompolitik, dem Klimawandel und den erneuerbaren Energien. Da schraubten sich die Zugriffe auf die dpa-Meldung hoch, auf über 1.000. Besonders Infodienste griffen die Innovationen des Biohotels auf. Daran lässt sich noch eine weitere Erkenntnis ablesen: auch wenn man in den renommierten Printmedien nichts von dir liest, heißt das nicht, dass dein Thema nicht kommuniziert wird und keine Öffentlichkeit hätte. Denn inzwischen spielt sich ganz viel abseits der Printmedien ab, in allen möglichen Kanälen des world wide web.

Download Verbreitungsleistung


Pressemitteilung Zugriffszahlen


Der Blick über den Teich - CNN-Studie

in Allgemein von Gabriele Saremba am 31.10.2010 10:48  |  Kommentare: 7| Eintrag kommentieren

CNN bestätigt: Social Media ist ein fundamentaler Marketingbestandteil. Welche Anbieter haben dabei die Nase vorn? Trotz der wachsenden Kritik an der deren Geschäftspraktiken, scheint es Facebook zu sein. Wie sieht die Gesamtverteilung der Inhalte aus, die zwischen Nutzern geteilt werden? Demnach entfallen auf Social Media Kanäle 43 Prozent, 30 Prozent verlassen sich auf E-Mails, 15 Prozent „simsen“. Die restlichen 12 Prozent nutzen Messengerdienste. Insgesamt 27 Prozent der Leute, die häufig Inhalte „teilen“, verantworten demzufolge 87 Prozent aller im Internet geteilten Neuigkeiten. Ein wichtiger, wertvoller Aspekt, wie wichtig „Meinungsführer/Meinungsmacher“ für die „Mund zu Mund Propaganda“ sind.
Angeblich nutzen 78 Prozent Facebook zum Teilen von Inhalten, bei Twitter seien es nur fünf. Die Studie will herausgefunden haben, dass Twitter dagegen in der Click-Rate mit 19 (Facebook knapp 3) unerreichbar vorn sei. Zusammengefasst bestätigt das den Trend, Twitter als schnelles Verbreitungsmittel von Inhalten einzusetzen, während auf Facebook Interaktionen von Nutzern gefragt sind und damit eine stärkere Bindung einhergeht. Somit zeigt die Studie aus den USA das, was auch in Mitteleuropa momentan zu beobachten ist: Keiner der beiden wohl bekanntesten Anbieter kann für sich allein eine Strategie für Marken und Produkte sein. Vielmehr kommt es darauf an, Social Media Kampagnen (von E-Mail-Dienst bis Like-Button) intelligent, kompatibel zu gestalten, um auf unterschiedlichen Wegen die „Likeability“ zu erhöhen. Denn die Empfehlung und damit das Vertrauen von Kunden in die eigene Marke gilt es zu nutzen.

Warum bloggen – warum sprechen?

in Allgemein von Gabriele Saremba am 31.10.2010 10:59  |  Kommentare: 6| Eintrag kommentieren

Welche Themen sollen wir für Euren Blog einrichten? Die Frage unseres Internetdienstleisters brachte uns ins Grübeln um anschließend festzustellen: Wir bloggen über alles, was zu den Aktivitäten unserer Kunden, zu Kommunikation und Presse zu sagen, pardon, zu schreiben ist. Frei nach dem Motto „Gespräche sind das Marketing der Zukunft“. Bei einem hausinternen Workshop zum Thema Social Media beschrieb es die Referentin einfach, richtig und treffend so: >Social Media ist die Fensterbank des 21. Jahrhunderts, von der aus man beobachtet, beschreibt, bewertet, empfiehlt.<
Deshalb schreiben hier künftig die Geschäftsführerin Gabriele Saremba und Sebastian Pflederer vom Projektmanagement im Blog von Presse + Kommunikation Saremba, um den Dialog in Gang zu setzen. Gespräche als Marketing der Zukunft, der Dialog als Instrument zur Kundenfindung, Empfehlung und Überzeugung. Eine Entwicklung, von der alle profitieren – der Konsument, weil er Informationen aus erster Hand erhält, sich beteiligen, kommentieren, sich einschalten kann. Unsere Kunden, weil sie durch unsere Information Sichtbarkeit, Reputation und Einfluss Ihres Produktes, ihrer Marke stärken. Und schlussendlich wir, weil wir mit allen Aktivitäten unserer Kunden Neues, Wissens- und Berichtenswertes erfahren und praktisch umsetzen können. Somit partizipiert jeder von einem viralen Marketingmodell, das den Kunden auf Augenhöhe als aktiven Multiplikator, statt als passiven Empfänger, versteht.
Damit hat sich die Frage von selbst beantwortet: Bloggen bzw. Gespräche sind ein wichtiges Marketinginstrument. Und Kommentare sind ein wesentlicher Bestandteil eines lebendigen Blogs!

 
 

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